Über die Bedeutung von „Wilde Kreise“

Bei den Wilden Kreisen geht es in erster Linie darum, in einem vertrauensvollen und respektvollen Kreis zusammenzukommen und jeden Menschen in die Gemeinschaft einzubinden, so wie er ist. Diesem Leitbild folge ich in allen Veranstaltungen, ganz egal, ob es sich um einen „Wilden Kreis“ handelt (siehe Hauptmenü) oder um Waldpädagogik. Ein achtsames und wertschätzendes Miteinander ist die Basis für Verbindung und gemeinsames Lernen, welches über die reine Wissensaneignung hinausgeht.

Wild ist das Gegenteil von zivilisiert. Wir tauchen in die Natur ein, lernen von ihr und über sie – egal ob vorwiegend auf spiritueller und emotionaler Ebene, körperlich-sinnlich oder forschend-spielerisch. 

Auf einer anderen Ebene steht wild aber auch im Kontrast zu domestiziert, angepasst an die Gesellschaft und das Funktionieren im Alltag. Das Wilde in jedem Menschen ist ursprünglich, es birgt die ureigene Essenz, die er oder sie mit in diese Welt gebracht hat und in sich trägt, egal wie die Rollen im Außen aussehen. Wenn die Seele sich zeigen darf, können Liebe und Mitgefühl fließen.